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Das aktuelle Line-Up von Seconds Out:

John Morrell
(Vocals, Bass)
Tommy Weber
(Guitar)

Christian Koch
(Drums)

Markus Nanz

(Keyboards)

 

Seconds Out wurde 1991 gegründet. Eigentlich war nur geplant, Freizeit damit tot zu schlagen, die komplizierte Genesis-Musik aus den Jahren 1970 bis 1977 nicht ganz sterben zu lassen, denn damals war die Musikrichtung "Progressive-Rock" zu der man gemeinhin die frühe Phase von Genesis zählt, so gut wie tot.

Irgendwie bekam der deutsche Genesis-Fanclub Wind von der Sache und überredete sie zu Live-Gigs. Entgegen aller Erwartung gab es erstaunlich viele Leute, denen diese Musik am Herzen liegt, und die (wenigen) Konzerte sind seit dem immer gut besucht. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Genesis - Tribute-Bands auf der ganzen Welt, und "Progressive-Rock" ist wieder salonfähig geworden.


Jürgen Vontava mit der
Blumenmaske bei "Supper's ready"

Im Lauf der Jahre hat sich bei Seconds Out ein gewisser Stil entwickelt, wie man es auch bei Orchestern feststellen kann, wenn diese klassische Komponisten interpretieren. Eine natürliche Entwicklung, wenn man bedenkt, dass sich die Band inzwischen seit über 24 Jahren mit der Materie auseinandersetzt.

Die Songs von Genesis aus der besten Zeit der Mega-Band.

Musik und Show von Genesis in einen kleineren Rahmen zu übertragen, ohne dass die Magie der Songs verloren geht, dazu gehört Kunstfertigkeit. Seconds Out meistern dies zur Freude auch eingefleischter Genesisfans bravourös.
Musikalisches KnowHow, technische Raffinessen und eine beeindruckende Lightshow helfen ihnen dabei, Sound und Atmosphäre der großen Vorbilder nachzuahmen. Zu Gehör kommen hauptsächlich Stücke aus der Zeit, in der Peter Gabriel noch Frontman von Genesis war: "I know what I like", "Lamb lies down on Broadway" oder "Supper's ready" . Manchmal flickt die Band auch Songs von Peter Gabriel mit ein wie etwa "Moribund the Bürgermeister" oder "Here comes the Flood".

Es gibt inzwischen eine ganze Reihe neuer Richtungen im Genre "Progressive Rock". Viele Konzerte verschiedenster Acts haben die Fangemeinde in recht unterschiedliche Lager geteilt. Eines ist ihnen jedoch allen gemeinsam: sie haben ihre Wurzeln im Werk aus der Genesis Periode, der sich Seconds Out seit 1991 verschrieben hat. Deswegen pilgern viele Fans aus der ganzen Republik auf die leider sehr seltenen Konzerte der Aschaffenburger Band.

Schlüssel für den Erfolg: die Detailversessenheit der Arrangements und die Performance von Sänger Jürgen Votava. Gelegentlich setzt Votava auch die Maskeraden des Peter Gabriel ein.

2003 gibt es bei Seconds Out erstmals eine Umbesetzung. Der neue Mann an den Keyboards heißt Markus Nanz und ersetzt Frank Piesche, der durch einen Umzug nach Erfurt nicht mehr für Proben zur Verfügung stand. Mit Markus kam auch eine zusätzliche Gesangsstimme ins Spiel. Das Programm wurde aufgefrischt und weist einige Titel auf, die man von Seconds Out bis dorthin noch nicht gehört hatte.

Im Frühjahr 2006 entschließt sich Christian Koch nach 15 Jahren Bandzugehörigkeit die Trommelstöcke an Thomas Eifert weiterzureichen.

ohannes Hofmann verläßt zu Beginn 2008 die Band und Markus Nanz übernimmt alleine den Keyboard-Part.

Im Spätsommer 2009 übergibt Martin Hofmann die Rolle des Bassisten an John Morrell.

hristian Koch sitzt seit Sommer 2010 wieder hinter den Drums.

Im Frühjahr 2013 übergibt Jürgen Votava die Gesangsrolle an den Multiinstrumentalisten John Morell. Jürgens berufliche Situation gewährt keine verlässliche Planungssicherheit für Proben und Auftritte und er verlässt die Band. John wird aufgrund seiner stimmlichen Ähnlichkeit mit Phil Collins den Gesangsparts eine leicht geänderte Note geben.

 

Text: Colos-Saal bzw. Jürgen Votava

 

 

Die Bedeutung des Namens Seconds Out ergibt sich logischerweise aus dem gleichnamigen Live-Album von Genesis. Doch was bedeutet "Seconds Out" selbst? Im englischen Box-Sport gibt es die Formulierung "Seconds out of the ring", was dem Sinn gemäß bedeutet "Ring frei zur nächsten Runde". Es wird vermutet, dass die Band hiermit auf die neu anbrechende Ära ohne ihren Gitarristen Steve Hackett anspielte, der hier zum letzten Mal auf einem Genesis-Album zu hören war. Dieser Verdacht wird noch dadurch erhärtet, dass das folgende Studioalbum folgerichtig und bezeichnenderweise "... and then there were three ..." getauft wurde.

Text: Daniel Egner

letztes Update: 04.11.2015
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